Der Kleinen Freud, der Großen Leid

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Wer kam bloß auf die Idee, solche Gefährte zu bauen???!!!

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Als ich diesen Dingern das erste Mal begegnete, also zu einer Zeit, in der ich noch kinder- und damit erfahrungslos war, dachte ich: toll, das ist mal prima für die lieben Kleinen.

Die erste Erfahrung sammelte ich mit dem Gänseblümchen. Ich kutschierte sie durch den Supermarkt, während sie selig lächelnd ihr Auto lenkte. Zuerst war ich noch happy, dass sie happy war, doch schon bald erkannte ich den Haken an der Sache: Lenken für Kinder toll- aber steuern für den Schiebenden nahezu unmöglich!

Besser wurden meine Erfahrungen nicht, denn sobald das Gänseblümchen etwas älter und damit schwerer geworden war, und außerdem das Schmetterlingsbaby im Maxicosi auch noch mitfuhr, war das Einkaufsauto nicht nur unmanövrierbar, sondern außerdem schon voll, bevor ich überhaupt eingekauft hatte.

Noch etwas später versuchte ich, ziemlich schwanger mit dem Kleeblättchen, und vorn auf dem Fahrersitz mit zwei zusammengequetschten kleinen Fahrerinnen, die beide(!) lenken wollten, durch den Supermarkt zu gelangen. Puh, das werde ich nie vergessen! Ich dachte echt, ich krieg gleich Wehen vor Anstrengung und einen Nervenzusammenbruch wegen des sich streitenden Fahrerduos obendrein…

Diese Woche kam erstmals auch das Kleeblättchen in den Fahrgenuss, und natürlich fand sie es toll! Ich übrigens auch, schließlich bin ich mittlerweile auch schon sehr geübt. Ich muss zwar immer noch weit vor jeder Kurve ausholen, ähnlich als ob ich einen Sattelschlepper fahren würde. Aber immerhin kommen wir freudvoll und unfallfrei durch den Supermarkt.

Schade eigentlich, dass diese Gefährte erst so spät erfunden wurden. Ehrlich gesagt, hätte ich sie auch gern mal als Fahrer und nicht nur als Schieber ausprobiert 😉

 

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